| Tiere in der Forschung |
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| Mittwoch, 10. Februar 2010 um 17:03 Uhr |
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Forschung und Tiere, das sehen nicht wenige mit sehr gemischten Gefühlen, doch Forschung heißt ja nicht zwangsläufig auch Tierversuche, es kann auch bedeuten, dass Tiere selbst erforscht werden. Diese Form der Forschung wiederum kommt den Tieren zu Gute, sie muss auch nicht zwangsläufig in engen Käfigen stattfinden. Ganz im Gegenteil sehr viel erfolgreicher ist sie, wenn man die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet ohne sie zu stören. Manche interessante Erkenntnis verdanken wir dieser Form der Forschung oder woher sollten wir sonst wissen, das bei den Seepferdchen die Männchen schwanger sind, während sich die Weibchen nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern sobald sie die Eier dem Männchen übergeben haben. Viele Tiere haben ähnlich faszinierende und geheimnisvolle Lebensweisen, von nicht wenigen haben wir noch immer keine Ahnung. Vielleicht liegt das daran, dass die Tiere uns ihr Geheimnis noch nicht verraten haben, mitunter auch daran, dass die Forschung bzw. Forscher sich bisher noch nicht für dieses entsprechende Tier interessiert haben, weil sie es vielleicht für gar nicht so faszinierend halten. Noch immer werden neue bisher unbekannte Tiere oder Unterarten bereits bekannter Tierarten entdeckt, wenn auch nicht mehr oder nur noch sehr selten in unserer direkten Umgebung, deswegen müssen sie aber keinesfalls klein sein, wie man immer wieder aus Zeitungs- bzw. Fernsehberichten erfahren kann. Tiere und Forschung muss man also keineswegs etwas verachtenswertes sein, denn diese Art der Forschung hilft den Tieren, indem es durch sie möglich wird, ihren Lebensraum zu schützen, ihnen also das Überleben ihrer Art auf unserem schönen Planeten sichern. Diesem Forscherdrang den Forscher in fernen Ländern oder auf einsamen Inseln nachgehen, diesem Drang gehen Kinder nach, wenn sie einer Spinne beim Weben ihres Netzes beobachten oder wenn sie zusehen wie sich eine Fliege in diesem Netz verfängt. Selbst ein Zappel-Philipp wird beim Beobachten des folgenden Schauspiels ganz ruhig werden und minutenlang staunend verharren. Manchmal erliegen auch wir, die wir schon lange den Kinderschuhen entwachsen sind, unserem Forscherdrang und beobachten fasziniert wie ein Schmetterling aus einer Blüte den Nektar saugt. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 08:33 Uhr |
CH. Darwin war eigentlich Geologe und hat erst durch seine späteren Forschungserfolge Anerkennung als Zoologe und Biologe bekommen. |
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